Isabell Hiekel

Mitglied des Landtages Brandenburg

Segelfalter (Iphiclides podalirius)
Präsenztag im Lausitzbüro

Wahlkreis

Bündnisgrüne verstärken Präsenz in der Lausitz: Landtagsabgeordnete eröffnet Büro in der Cottbuser City

www.ideengrün.de | markus pichlmaier

Die Fraktion der Brandenburger Bündnisgrünen verstärken ihre Präsenz in der Lausitz. Die Landtagsabgeordnete Isabell Hiekel (Bündnis 90 /Die Grünen) hat am Donnerstagabend ihr Bürger*innenbüro am Cottbuser Oberkirchplatz mit zahlreichen Gästen aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eröffnet. Das neue „Lausitzbüro“ soll als Anlaufpunkt und Ideenschmiede im Süden Brandenburgs dienen. Neben Hiekel wird zukünftig auch die Cottbuser BTU-Studentin Ricarda Budke das Büro nutzen. Budke rückte erst diese Woche für den Minister Axel Vogel in den Landtag nach.

In ihrer Eröffnungsrede kritisierte Hiekel die Bundesregierung, die es ein Jahr nach dem Bericht der Kohlekommission immer noch nicht geschafft hat, die Gesetze zum Kohleausstieg und zum Strukturwandel auf den Weg zu bringen: „Die Hängepartie ist nicht gut für die Lausitz. Wir brauchen endlich Klarheit“, sagte Hiekel vor den über 50 Teilnehmern unter großen Applaus. Doch alleine mit einem „Geldregen“ aus Berlin sei es nicht getan: „Der Strukturwandel muss auch in den Köpfen anfangen“. Für die Bündnisgrünen ist aber nicht nur allein der Ersatz von Industriearbeitsplätzen wichtig: „Wir müssen auch den ländlichen Raum entwickeln“, mahnte Hiekel. Eine große Herausforderung sei auch die Stabilisierung des Lausitzer Wasserhaushaltes und der weitere Kampf gegen die Verockerung von Spree und Schwarzer Elster.

„Robert Habeck kommt“: Bundesvorsitzender der Bündnisgrünen am 5. August in Cottbus

Robert Habeck kommtAm Montag, dem 5. August, 18:00 Uhr wird der Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Robert Habeck, im Alten Stadthaus in direkten Kontakt mit den Lausitzerinnen und Lausitzern treten. In einem sogenannten Townhall - einer Art Bürgerversammlung - stehen das Gespräch und der Austausch im Vordergrund. Bürgerinnen und Bürger können ihre Fragen direkt an Robert Habeck stellen. Bereits im Mai hatten die Lausitzer Bündnisgrünen ihre Fraktionsvorsitzende im EU-Parlament, Ska Keller, im gleichen Format zu Gast.

Die Lausitzer Bündnisgrünen bereiten derzeit den Besuch vor. "Wir wollen ein offenes Bürgergespräch mit Robert Habeck ermöglichen, denn in Zeiten des regionalen Strukturwandels und des globalen Klimawandels haben die Menschen viele Fragen und sie sollen sich über sie bewegende Probleme austauschen können , sagt die Vorsitzende des Cottbuser Kreisverbandes der Bündnisgrünen, Petra Weißflog. Daher laden derzeit überall in der Lausitzmetropole auch die Plakate ein: "Robert Habeck kommt".

"Auf unsere Einladung des Kreisverbandes sagte der Bundesvorsitzende sofort zu", berichtet Weißflog. Das sei auch "kein Wunder" meint die Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky aus Jänschwalde: "Ich denke, Robert hat ein gewisses Faible für Brandenburg. Schon als schleswig-holsteinischer Landesminister war er mit uns in Brandenburg unterwegs - zu Fragen nachhaltiger Landwirtschaft bei der gläsernen Molkerei in Münchehofe, der Situation an der Spree durch die Verockerung oder wegen der Proteste gegen die inzwischen abgesagte geplante Erdgasförderung bei Beeskow. Erst vor wenigen Wochen machte Robert einen Dorfrundgang in Groß Leuthen am Rande des Spreewaldes", erzählt Schinowsky.

Politischer Dorfrundgang mit Plinsen: 300 Jahre nach dem Totalverlust des Dorfes ist Brandschutz wieder das bestimmende Thema in Byhleguhre-Byhlen

www.ideengruen.de | markus pichlmaierBürgermeister Romeo Buder lud den bündnisgrünen Landespolitiker Benjamin Raschke zu einem Dorfspaziergang und zu Plinsen nach Byhleguhre-Byhlen ein. Vorausgegangen war eine Einladung zum bündnisgrünen Abschlussempfang der Enquete-Kommission zur Zukunft des ländlichen Raumes der Grünenfraktion im Juni, an welchem die Gemeindevertreter des Dorfes leider nicht teilnehmen konnten.

Im gut gefüllten ehemaligen Konsum von Byhleguhre ging es gleich Schlag auf Schlag: Bürgermeister Buder hatte eine lange Liste mit Wünschen und Ideen: Hemmnisse für die Entwicklung des Dorfes durch Grenzziehung von Außen- und Innenbereich und die Hürden beim Gestalten der zweiten Reihe, fehlende Radwege als Bremse beim Tourismus, Mittel für die Beräumung munitionsbelasteter Flächen und die Feuerwehr. Mehr als zwei Stunden diskutierte der Landespolitiker mit den EinwohnerInnen und GemeindevertreterInnen. Kulinarisch wurden die Diskussionen von hausgemachten Plinsen getragen. Jeden Montag bietet der Dorfverein ab 14:00 Plinse und Kaffee im ehemaligen Konsum von Byhleguhre an.

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