Presse-und Bildtermin 19. August Cottbus-Merzdorf: Ambrosia am Cottbuser Ostsee

Die Umweltexpertin der Lausitzer Bündnisgrünen Isabell Hiekel wird zusammen mit Sieglinde Sack von der Cottbuser Regionalgruppe des Naturschutzbund (NABU) am 19. August eine Vor-Ort Begehung zur Ausbreitung von Ambrosia am zukünftigen Cottbuser Ostsee machen. Nach Informationen von besorgten Anrainern soll sich die allergene Pflanze verstärkt rund um den Ostsee ausbreiten.

Datum: 19. August 2019
Zeit: 13.00 bis 14.00 Uhr
Treffpunkt: Aussichtsturm Merzdorf

Hintergrund

Im Land Brandenburg breitet sich die beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) immer weiter aus. Der Süden Brandenburgs mit den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald ist deutschlandweit eine der am stärksten von Ambrosia betroffenen Regionen.

Eine Ambrosiapflanze produziert bis zu 60.000 Samen pro Jahr, welche bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben. Die Ausbreitung der Ambrosie bereitet große Sorgen – die biologische Vielfalt, die heimische Landwirtschaft und die Gesundheit der Menschen sind gefährdet. Die winzigen Pollen der Ambrosia gelten unter Allergologen als besonders aggressiv und können neben starken Allergien sogar Asthma auslösen.